600 Werke und ein Journal
Emma Louise Ashford war ungemein produktiv. Über 600 Werke sind von ihr bekannt, außerdem war sie der Kopf hinter dem Journal "The Organist".
Emma Louise Ashford (1850-1930) war eine US-amerikanische Komponistin, Organistin und Musikredakteurin. Sie wurde in Newark, Delaware geboren und zeigte schon als Kind außergewöhnliches musikalisches Talent. Bereits im Alter von acht Jahren sang sie im Chor und erhielt Klavier- und Orgelunterricht von ihrem Vater. Nach weiteren Stationen als Organistin und Sängerin in verschiedenen Kirchen in den USA ließ sie sich schließlich in Nashville, Tennessee, nieder.
Ashford komponierte über 600 Werke, darunter Chormusik, Kantaten, Lieder sowie zahlreiche Werke für Orgel, Harmonium und Klavier. Ein Schwerpunkt ihres Schaffens liegt in der Orgelmusik, darunter sind viele, recht kurze Voluntaries, Offertories und Charakterstücke zu finden, die manualiter und/oder pedaliter spielbar sind. Sie sind für Gottesdienst und Unterricht geeignet.
Viele dieser Werke erschienen in der historischen Zeitschrift “The Organist“, die sie selbst als Redakteurin bei der Lorenz Publishing Company betreute. Historische Ausgaben dieser Sammlungen sind heute in digitalisierten Bibliotheken, ebenfalls über IMSLP veröffentlicht: https://imslp.org/wiki/The_Organist_(Various)
Eine Aufstellung der bisher dort veröffentlichten Werke hat die Bloggerin Andrea Hartenfeller gemacht:
https://aha-musik.de/index.php/2023/10/19/emma-louise-ashford/#deutsch
Die bekanntesten Stücke „Fanfare“ und „At sunset“ sind in „Musica femina“ veröffentlicht.


